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Workshops für junge Berufstätige – Sympathy Lab x ISPO Munich 2022


Vom 28. bis 30. November veranstaltete Sympathy Lab eine Reihe von Workshops für Young Professionals live auf der ISPO Munich 2022. In diesen Workshops setzten sich Branchenexperten mit Newcomern aus den Bereichen Design, Kommunikation, Innovation und Retail aus der Sport-, Outdoor- und Textilindustrie zusammen.

Das Ziel?

Junge Menschen zu Wort kommen und ihre Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft ihrer Branchen und unseres Planeten kommunizieren lassen.

ISPO Munich 2022

Auf der ISPO, der weltweit führenden Plattform für Sportartikel, legten die Organisatoren einen besonderen Fokus auf die Nachhaltigkeit in der Branche. In der zentralen Halle der ISPO Munich 2022 widmete sich ein ganzer Bereich, der "Sustainability Hub", dem Gespräch über eines der wichtigsten Probleme der modernen Menschheit. Zwischen wiederverwendbaren Messestandkonstruktionen diente ein langer Tisch als Treffpunkt für Nachhaltigkeitsbegeisterte - und unsere Young Professionals Workshops.


Die Sympathy Lab Young Professionals Workshops


Sustainable Design

Wie können wir Ökodesign in die Realität umsetzen? Wie können wir Kleidung innovativ gestalten und gleichzeitig revolutionär und nachhaltig sein? Ist die Kreislaufwirtschaft der Weg, um nicht nur unsere Produkte, sondern auch unsere Designprozesse effizient und umweltfreundlich zu gestalten?

Junge Designer und Branchenexperten Anna Steyer und Joel Svedlund diskutierten diese sehr wichtigen Fragen gemeinsam in unserem allerersten Sympathy Lab Young Professionals Workshop.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus der Sitzung:

Design ist einer der ersten und einer der wichtigsten Schritte bei der Entwicklung nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen!

Aber Designer können nicht alles alleine machen - die jungen Kreativen fordern mehr Zusammenarbeit zwischen nicht nur Abteilungen, sondern ganzen Unternehmen und Branchen. Wir können alle voneinander lernen.

Sustainable Communications

"Nachhaltigkeit" - was genau bedeutet das? Wie können Unternehmen ihre Haltung dazu transparent, authentisch und glaubwürdig kommunizieren? Und wie bekämpft man Greenwashing in der Branche?

Um unser Ziel einer stärkeren Kooperation und Zusammenarbeit über alle Sektoren hinweg zu erreichen, ist es wichtig, dass wir lernen, wahrheitsgemäß und effektiv zu kommunizieren - so die Meinung unserer jungen Fachleute zu diesem Thema. In ihrem Workshop mit Branchenexperten Gabriel Arthur und Timo Perschke arbeiteten sie daran, eine Lösung für die derzeitigen Blockaden in vielen Kommunikationsabteilungen zu finden, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen. Unsere Nachwuchskräfte fanden, dass der beste Ansatz darin bestehen könnte, sich mit ihren Forderungen direkt an den Gesetzgeber zu wenden.

Digital Fashion

Mode ist eine Kunstform - und eine Möglichkeit, sich im täglichen Leben auszudrücken. Aber die Modeindustrie war in den letzten Jahrzehnten einer der größten Umweltverschmutzer unseres Planeten Erde. Einige Unternehmen haben bereits eine Idee, wie wir dies ändern könnten.

In der Zukunft könnten wir in einer digitalen Welt leben, die manche als "Metaverse" bezeichnen. Wie werden wir uns dort ausdrücken? Wird sich unser Bedürfnis, uns auszudrücken, auf unser digitales Ich verlagern? Wird die Mode der Zukunft überhaupt noch physisch sein?

Gemeinsam mit Digital Fashion Expertin Kim Berndt fanden unsere jungen Fachleute, dass unsere Welt nicht in diesem Ausmaß fluchtwürdig werden sollte. Vielmehr sollte die digitale Mode unsere derzeitige reale Mode unterstützen, indem sie uns neue Möglichkeiten in den Produktions- und Einzelhandelsprozessen bietet.


Future Retail

Apropos Einzelhandel: In letzter Zeit sind Online-Shops immer rentabler geworden, während die Kunden die Einzelhandelsgeschäfte langsam aufgeben. Dies ist nicht nur auf aktuelle Entwicklungen wie eine globale Pandemie zurückzuführen, sondern auch darauf, dass Online-Shopping bequem ist. Vor allem junge Menschen bevorzugen nicht nur den Online-Einkauf, sondern scheinen auch den Einzelhandel nicht mehr als günstigen Arbeitgeber zu sehen.


Ist dies das Ende des persönlichen Verkaufs und der Einzelhandelsgeschäfte? Wir glauben das nicht, und unsere jungen Fachkräfte, die diese Probleme mit Branchenexperten Hermann Demmel and Stefan Herzog diskutiert haben, auch nicht. Ihre Schlussfolgerung: Der Einzelhandel muss einfach wieder spannender werden. Wenn man ein Geschäft betritt, muss es mehr bieten, als dies beim Online-Einkauf der Fall ist - ein immersives Erlebnis.


Eine neue Vision


Für Sympathy Lab hat die vergangene Veranstaltung einmal mehr bewiesen, dass Kommunikation und Kooperation auf allen Seiten unerlässlich sind, um einen echten Wandel hin zu einer nachhaltigen Zukunft zu schaffen. Wir danken ISPO für die Bereitstellung einer so großen Bühne und unserem Workshop-Sponsor Sympatex und dem Produktionsteam Force of Disruption für ihre Unterstützung. Wir sind unglaublich stolz darauf, als Plattform für generationenübergreifende Gespräche dienen zu können und können es kaum erwarten, die Ergebnisse dieser relevanten Gespräche in der nächsten Staffel unserer Webserie Sympathy Lab zu zeigen.




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